Seminare & Gruppen

Ich glaube jedem, der die Wahrheit sucht. Ich glaube keinem, der sie gefunden hat.
(Kurt Tucholsky)

Ausbilder*innen

Oda Bakuhn (Essen)

Oda Bakuhn
Dipl.-Pädagogin, Bewegungs- und Leibtherapeutin, Dialogprozessbegleiterin und -ausbilderin
E-Mail: oda.bakuhn@awo-niederrhein.de | Homepage: www.awo-wkb.de
Telefon: 0201 / 3105 – 220
Willy Könen Bildungswerk, AWO Bezirksverband Niederrhein e.V., Lützowstr. 32, 45141 Essen, www.awo-nr.de


Auf der Suche nach einer Weiterbildung, die mehr Kreativität zulässt, als ich das vielfach auf Fortbildungen kennengelernt hatte, bin ich 2009 einer Qualifizierungsreihe zur  Dialogprozessbegleitung begegnet.

Ich hatte sehr schnell das Gefühl, dass die dialogische Haltung ganz stimmig mit meinen inneren Werten ist und der Art und Weise wie ich mit Menschen umgebe, umgehen möchte und wie mir begegnet wird. Die innere Übereinstimmung mit dem eigenen Fühlen und Handeln und nicht mit dem was ich fühlen, denken und wie ich handeln sollte, ermöglicht mir echten Kontakt mit meinem Gegenüber. Wenn Menschen den Mut haben, sich mit ihrer Sicht von der Welt zu zeigen und den Mut haben, diese Wahrheit in sich selbst zu entdecken und im anderen anzuerkennen, können Begegnungen entstehen. Darin übe ich mich.

Die dialogische Haltung ist aus meinen Leben nicht mehr wegzudecken. Das System, in dem um Beziehung und Bildung, Gesundheit und Potenzialentfaltung gerungen wird, braucht meines Erachtens statt der wertenden und belehrenden eine Dialogische Kultur. Eine Kultur, die es schafft, dass Erwachsene untereinander und auch Erwachsene und Kinder sich gleichwürdig begegnen, sich bedingungslos schätzen und respektieren. Eine Kultur, die Bildung als Persönlichkeitsbildung versteht.

Ich begleite Dialogprozesse in Teams, Einrichtungen, Weiterbildungen (z.B. im Projekt Elternchance II) und Ausbildungsgruppen für Dialogprozessbegleiter*innen.

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Janet Jennichen (Hamburg)

Janet Jenichen

exam. Krankenschwester, Dialogprozess-Begleiterin mit eigener Weiterbildungsberechtigung für die Dialogprozess-Begleitung, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg, Traumapädagogin/Traumazentrierte Fachberatung i.A.

EMail: dialoggiraffe[at]mail.de

Ein Herzensanliegen von mir ist, das wertschätzende und würdevolle Begleiten von Kindern und Jugendlichen. Im Sinne und Ausdruck von Sarah Lesch (Deutsche Liedermacherin) „Kein Kind ist ein Problem“ möchte ich Multiplikatoren, als auch (Pflege/Adoptiv)Eltern auf ihrem Weg begleiten, unter anderem mit der Frage: „Wie können sanktionsfreie Räume für Kinder und Jugendliche aussehen?“ Das Fundament hierbei bildet für mich der Dialog als auch die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg. (siehe Blog) Ein weiterer Baustein in meinen Seminaren ist die Traumapädagogik. Meine eigene Seminarreihe dazu heißt „Drachentraum.“ Des Weiteren ist es mir ein wichtiges Anliegen den Dialog und die Gewaltfreie Kommunikation in Pflegeberufen zu etablieren. Als aktives Mitglied des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe biete ich Fortbildungen für den Pflegeberuf an. Durch mein langjähriges berufliches Arbeiten in der Intensivpflege als auch im Kinder und Jugendpsychiatrischen Bereich konnte ich somit Erfahrungen in den unterschiedlichsten Kontexten sammeln.


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Uta Nagel (Dortmund)

Uta Nagel
Krankenschwester, Heilpraktikerin, Sozialmedizinische Assistentin, Gesundheitsmanagerin, Dialogprozessbegleiterin und -ausbilderin

E-Mail: utnagel[at]gmail.com  oder  unagel[at]stadtdo.de
Telefon: (0231) 50-2 36 57


Meine Begeisterung für die dialogische Haltung und Arbeit wurde 2011 während eines Zertifikatskurses in Schwerte-Villigst, nach dem Konzept „ELTERN. STÄRKEN – Ermutigung zum Dialog“ von Johannes Schopp, geboren. Der intensive Austausch und die dort erlebten „echten“ Begegnungen mit Menschen, hatten eine heilsame Wirkung auf mich und beförderten meinen persönlichen Wachstumsprozess. Seitdem bin ich Dauergast in den halbjährlich stattfindenden Dialogvertiefungsseminaren von Steffi Dobkowitz und Freeman Dhority in Schwerte-Villigst. Weitere Lehrerinnen waren für mich Jana Marek und Oda Bakuhn, bei denen ich 2015 in Essen meine zweite Zertifikatsreihe zur Dialogbegleiterin absolvierte.

Im November 2017 habe ich meine dritte Ausbildung zur Dialog-Prozess-Begleiterin (Facilitator) bei Steffi Dobkowitz und Freeman Dhority in Kleve abgeschlossen.

Seit 2012 habe ich verschiedenste Dialogseminare, oft gemeinsam mit Johannes Schopp, begleitet, wie zu Beispiel die jährlich stattfindenden Zertifikatskurse des Jugendamtes Dortmund in den Jahren 2014 und 2016 in Schwerte-Villigst. Eine offene „Interkulturelle Dialoggruppe für Frauen“, biete ich seit 2014 monatlich an (siehe Gruppenangebote). Mein Ziel ist es, den Dialog weiter in die Welt zu tragen und Menschen die dialogische Haltung näher zu bringen.

Nach dem Eintritt von Johannes Schopp in den Ruhestand (2017), führe ich 2018, im Auftrag des Jugendamtes, die jährlich stattfindende Weiterbildung zur Dialogprozessbegleitung, weiter durch.

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Inge Willwacher (Bochum)

Inge Willwacher
Sonderschullehrerin (Sprachheilpädagogik/Kunst), Heilpraktikerin seit 1996 in eigener Praxis für Psychotherapie und Familienberatung, Dialogbegleiterin seit 2006 und Ausbilderin in der Dialogbegleitung seit 2010

E-Mail: willwacher[at]versanet.de | Homepage: www.dialog-raum.eu
Telefon: (0234) 411790, Mobil (0172) 2527723
Praxis: Auf dem Holte 34, Bochum
Veranstaltungen: Dialog-Raum, Alte Timmer Schule, Hattinger Str. 764, Bochum


Bevor mir der Dialog begegnete, hatte ich schon zahlreiche Aus- und Weiterbildungen hinter mir. Angefangen mit Studium und Heilpraktikerausbildung waren es dann vor allem die Psychosynthese mit ihrem Konzept der Teilpersönlichkeiten und dem so genannten „inneren Beobachter“, der Schamanismus mit seinen Council-Runden, die Tiefenpsychologie von C. G. Jung, die Prozessbegleitung nach Arnold Mindell und nicht zuletzt jahrelange Meditationserfahrung, die meinen Entwicklungsweg geprägt haben.

Vielleicht war das, wonach ich all die Jahre in meinen Weiterbildungen und Seminaren suchte, in erster Linie eine Frage der Haltung. Einer Haltung von Achtsamkeit, Wertschätzung und Liebe, die für Dialog und wirkliche Begegnung öffnet.

Als ich dann am 18. November 2005 „durch Zufall“ Johannes Schopp und „dem Dialog“ begegnete, hatte ich das Gefühl, angekommen zu sein „wo alles sich zum Ganzen webt, eins in dem andern wirkt und lebt“ (frei nach Goethe).

Inzwischen hatte ich reichlich Gelegenheit, mich in der dialogischen Haltung zu üben und zahlreiche Menschen zu begleiten. Sei es in meiner therapeutischen Praxis, in offenen Dialoggruppen, in Weiterbildungen (wie z. B. für die Wiener Kinderfreunde und das Projekt Elternchance) und auch in eigenen Ausbildungsgruppen für Dialogbegleiter.

Dialog ist kein Gesprächsmodell, das sich im Instant-Verfahren lernen und anwenden lässt. Das Begleiten eines Dialog-Prozesses ist und bleibt für mich ein Abenteuer. Die Sicherheitsleinen vorgefertigter Konzepte gibt es hier nicht, denn es gründet auf dem Vertrauen, dem Respekt und der Liebe für das, wie die Dinge geschehen.

Ich persönlich habe durch diese Arbeit die Chance, mich darin zu üben, wach und präsent zu sein. Mein Ziel ist es, die Welt nicht durch die Brille eines Wertesystems zu sehen, sondern einen freien Geist zu entwickeln, der neugierig dem Leben auf der Spur ist.

Für mich liegt der dialogischen Haltung ein Zustand der ruhevollen Wachheit zugrunde, den ich anstrebe, in dem ich gleichzeitig ganz ich selbst, aber auch Teil eines größeren Ganzen bin.

Siehe auch: Inge Willwacher: „Betrachtungen zur inneren Haltung der Dialogprozess-Begleitung“ Abschlussarbeit zur Zertifikation in Dialogprozess-Begleitung nach dem Konzept „ELTERN STÄRKEN – Ermutigung zum Dialog“, Juni 2010

http://www.dialog-raum.eu/Betrachtungen zur inneren Haltung.pdf

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