Wir möchten allen Dialoginteressierten dieses Buch von Heike Purian ans Herz legen. Die Bilder stammen von Sibylle Reichel.

Aus dem Ankündigungstext auf wahrnehmen.org:

„Wenn wir wieder wahrnehmen“ möchte ein Weckruf sein. Kein Aufschrei, auch kein Aufruf zu panischem Aktionismus um kurz vor oder nach zwölf. Eher eine Einladung, innezuhalten und dadurch wach zu werden. Es möchte beschreiben, was uns abhanden gekommen ist – tiefes, bezogenes Wahrnehmen – und wie wir es wiederfinden können.

1 Antwort
  1. Jana Marek
    Jana Marek sagte:

    “ Wach und spürend den Krisen unserer Zeit begegnen…“ ist eine Intention dieses Buches. Es ist ein dialogisches Gespräch zwischen Text und Bild, und damit ein sinnliches Erlebnis. Dadurch verwebt es viele Ebenen, die uns daran hindern können ganz selbstverständlich in unserer Kraft zu handeln. Mit spielerischer Leichtigkeit werden auch die Ebenen des Nichtfühlen Könnens, des Taub Seins, des Kämpfens, der Anstrengung wie auch die der Überempfindsamkeit und die Verletzlichkeit durch Traumata in den Blick genommen.
    Ich wurde von den beiden Frauen über Jahre darin ermutigt meine „Körperspürarbeit“ mit den dialogischen Kreisprozessen zu verbinden. Seit Jahren forsche ich mit somatischen „Übungen“ zur Wahrnehmung im Dialog, damit eine Begegnung jenseits unserer mentalen und emotionalen Strukturen möglich werden kann. Denn wenn wir nicht wirklich anwesend (präsent) sind, dann können unsere Abwehrmechanismen eine Begegnung und das Gefühl von Verbundenheit und Zugehörigkeit verhindern. Sie erzeugen oftmals eine „Vergegnung“ wie Martin Buber es sagte. Ich wünsche dem Projekt eine große Resonanz. Wer Zeit und Lust hat, kann gerne das Projekt zu unterstützen, es wurde ohne Verlag und ohne Fördermittel erschaffen.
    https://wahrnehmen.org/unterstuetzen
    Und wer noch tiefer tauchen möchte, kann über das dem Netzwerk „sensing the change“ Weiteres dazu finden.

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