Save the Date: Dialogforum in der Katholischen Akademie Schwerte vom 26.-28.11.2021  

Lebenszeichen

Wir laden euch ein zu einem Dialog im Garten.

„Wir sind die Vorfahren der Zukunft.“

(Julia Butterfly Hill)

Der Garten ist voller Leben und eine Quelle der Inspiration. Jede/r Einzelne ist es auch und wir möchten miteinander erleben, was unter uns entsteht, wenn wir uns auf die Lebenzeichen in uns und um uns einlassen.

Leben ist immer im Wandel und in Bewegung.

Begegnung: Mal im Kreis auf unserer Wiese oder verteilt im Garten, mit Bewegung und im Stille sein.

Am Sonntag, den 05.September 21, um 16 Uhr bis 18 Uhr

Anschließend können wir uns noch bei Brot und Wein ans Feuer setzen.

Ulrike und Tom Laengner

Baroperstr. 257

44227 Dortmund

0176 621 859 29

Für unsere Vorbereitung ist es gut, wenn ihr euch anmeldet.

Dann steigt auch die Vorfreude in uns an.

Herzliche Grüße

Tom und Ulrike

Julia Butterfly Hill harrte 738 Tage auf einer kleinen Plattform aus, um den Redwood-Baum vor der Abholzung zu bewahren. Der Baum wurde zur Symbolfigur für den Kampf gegen die Zerstörung eines jahrtausendealten Waldes.

Wir möchten allen Dialoginteressierten dieses Buch von Heike Purian ans Herz legen. Die Bilder stammen von Sibylle Reichel.

Aus dem Ankündigungstext auf wahrnehmen.org:

„Wenn wir wieder wahrnehmen“ möchte ein Weckruf sein. Kein Aufschrei, auch kein Aufruf zu panischem Aktionismus um kurz vor oder nach zwölf. Eher eine Einladung, innezuhalten und dadurch wach zu werden. Es möchte beschreiben, was uns abhanden gekommen ist – tiefes, bezogenes Wahrnehmen – und wie wir es wiederfinden können.

Art of Hosting und Harvesting (AoH) bietet einen sicheren Rahmen für wirksame Zusammenarbeit. Ein stabiles Fundament aus Haltungsprinzipien, Werte-Set und einem bunten Methodenkoffer, ermöglicht Innovation die gemeinsam geschaffen und somit von allen mitgetragen wird. Diese neue Arbeitsweise entwickelt sich ständig weiter, ist von Organisationen jeglicher Art erprobt und erfreut sich einer weltweiten Community.

Alle Informationen zur Veranstaltung in Sr. Arbogast finden Sie HIER

 

4 Männer und 2 Frauen spannten einen Bogen von Ahornnasen und anderen kleinen Naturfreuden der Kindheit bis hin zum Blick auf die Erde von einem entfernten Punkt noch jenseits des Mondes. Rentiere aus Norwegen und Schafe aus Köthen waren mit uns – genauso wie robuste Eichen und die Erfahrung jener tödlichen Hitze, der die Mitwelt ausgesetzt ist und für die wir mit verantwortlich sind.

Die Matrix all dieser Impulse heißt Achtsamkeit im Umgang mit Erde, Mensch und Tier. Wir erlebten einen Erdfest-Auftakt, der wachsen darf und wir feierten die Post-Corona-Auferstehung unseres Gesprächsformates „Dialog unter freiem Himmel“.

https://dialogunterfreiemhimmel.de

Herzliche Einladung zum Erdfest am 20. Juni 2021 im Schwerter Wald.

Wir möchten uns am Sonntag, den 20. Juni 2021 um 10:45 Uhr am Parkplatz vor der Kath. Akademie Schwerte (Bergerhofweg 24) treffen.
Bitte tragt einen Mund-Nasen-Schutz.

Auf dem Parkplatz wird es einige Hinweise und Erklärungen zum weiteren Verlauf geben. Um 11 Uhr gehen wir in den Wald.
Jede/r für sich. In schweigender Präsenz möchten wir uns „berühren“ lassen.

Das Erdfest steht für uns unter dem Motto „Wachgeküsst“*.
Nach 1 Stunde möchten wir uns im Kreis mit dem nötigen Abstand treffen und im Dialog die Erfahrungen der vorherigen Stunde mit einander teilen.

Wir sind mit dieser Veranstaltung ein Teil der Erdfeste in ganz Deutschland und somit auch in größeren Zusammenhängen verbunden.

Ich würde mich freuen viele von euch zu treffen. Auch Johannes Schopp wird dabei sein.

Herzliche Grüße

Ulrike Laengner

* „Für mich ist die Erde ein geliehener Ort und ich bin gefragt diese wunderbare Erde zu sehen in all ihrer Vielfalt, Schönheit und ihren Verletzungen. Würden wir lernen zu genießen, müssten wir sie nicht ausschlachten und könnten maßvoll mit ihr umgehen. Das Erdfest im Schwerter Wald kann eine zärtliche und vielleicht auch aufrüttelnde Begegnung mit allem mich Umgebenden sein. Unter der Überschrift „Wachgeküsst“, bieten wir die Möglichkeit an, sich im Wald „küssen“ zu lassen. Vielleicht erlebe ich, wie mich eine sanfte Berührung in einen neuen Zustand versetzt. Das kann „Wachgeküsst“ bedeuten. Die Berührung kommt durch meine Bereitschaft zu sehen und zu hören, zu fühlen und mich zu verbinden. „Wachgeküsst“ löst unterschiedliche Assoziationen aus und es soll die Möglichkeit bestehen sich nach einer Stunde schweigender Präsenz im Wald im großen Kreis dialogisch auszutauschen. Wer möchte legt etwas Gefundenes in die Kreismitte und hebt es somit hervor. Durch das Aufheben und Ablegen wird uns allen das Geschenk der „Be-Achtung“ gemacht. Als Mensch bin ich Teil einer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ich gehöre dazu, bin Teil dieser Prozesse und kann mit gestalten und inspirieren. Mein persönliches Leben hat eine Wirkung auf das Leben und das Leben wirkt auf mich. Eine Verbundenheit, die wir durch das Erdfest ins Bewusstsein rücken. Ist das nicht Liebe?“ Ulrike Laengner

Heinz Verst, Jana Marek, Gisela Reinhardt, Uta Nagel, Joanna Bouchi-Häfner und Johannes Schopp laden ein zum Sommerdialog in Wuppertal! Die Einladung richtet sich sowohl an die Vereinsmitglieder als auch an andere Interessierte. Alle Informationen zu diesem Treffen finden Sie hier: Einladung Sommerdialog Wuppertal

E I N L A D U N G

Wie können wir mit der lebendigen Mitwelt kommunizieren?
ERDFEST-Austausch unter Mitwirkung von Im Dialog e.V.
Freitag, 16. April 2021, 15.00 bis 18.00 Uhr, online

»Erdfest werden« heißt, in Beziehung zum mit allen Lebewesen geteilten Sein zu
treten.
Je mehr wir lernen, die Gleichwürdigkeit nichtmenschlicher Lebensformen zu spüren,
desto größer der Respekt. Lateinisch re-spicere, »zurückschauen, noch einmal
schauen« als Wurzel von Respekt erinnert daran, wie sehr faire Beziehungsmuster
zwischen Mensch und lebendiger Mitwelt auf einem Durchbrechen oberflächlicher,
automatisierter Wahrnehmungsweisen basieren. Sind wir bereit, sorgfältig zu
schauen, zu betrachten – anstatt bloß zu beobachten und zu taxieren? Gelingt es,
aktiv zuzuhören, zu lauschen – anstatt Gehörtes bloß zu registrieren, es mental mit
Etiketten zu versehen?
»Wenn die Tore der Wahrnehmung gereinigt wären, würde alles so erscheinen, wie
es ist: unendlich«, erklärte der englische Dichter William Blake, ein Zeitgenosse
Goethes. In unserer modernen Welt sind die »Tore der Wahrnehmung«
verbarrikadiert von eingefleischten Konditionierungen, die auf Nutzen und Kontrolle
zielen, sind überwuchert von den Zerstreuungen der Unterhaltungsindustrie.
Wodurch Entwicklungen wie das Artensterben, die Vernichtung natürlicher
Lebensräume und die Erderwärmung, genauso auch das Erodieren von Glück und von
Sinn ungebremst weitergehen.
Wie kann es gelingen, die Tore der Wahrnehmung freizulegen? Wie können wir neu
erreichbar, berührbar, empfänglich für die Präsenz des lebendigen Seins werden? Für
das, was wir mit jedem noch so geschwächten Wald, jedem noch so entrechteten
»Nutztier«, jeder noch so entwürdigten Agrarlandschaft teilen? Können Prinzipien
des Dialogs, anknüpfend an den Quantenphysiker David Bohm oder den Philosophen
Martin Buber, auch in der Kommunikation mit nichtmenschlichen Lebewesen
fruchtbar werden? Was würde es bedeuten, die Sphäre des Sozialen über uns
Menschen hinaus auf alle Lebewesen auszuweiten? Worin liegt die politische
Dimension solchen bewussten In-Beziehung-Tretens mit dem Lebendigen?

ZUR MITWIRKUNG EINGELADEN sind alle, die Wege hin zu einer
lebensfördernden Gesellschaft suchen und ebnen.

IMPULSE UND PROZESSBEGLEITUNG:
Hildegard Kurt und Nadja Rosmann (ERDFEST Initiative)
Jana Marek und Katharina Frass (Im Dialog e.V.)

KOSTEN: Keine
Um ANMELDUNG wird gebeten. Die angemeldeten Personen erhalten in
Vorfeld der Zusammenkunft das Programm sowie die Zugangsinfos zum
digitalen Begegnungsraum.

„Was erfahre ich von dir?“

Foto: Ulrike Pabinger


Gefördert von:

Einladung als PDF

 

 

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